Am 7. - 8.Mai 2019 tagte das Sachgebiet 5.7 des ÖBFV „Schulleiter“ in der Landesfeuerwehrschule Eisenstadt. Es wurden etliche aktuelle Themen behandelt und bereits eingeleitete zukunftsweisende gemeinsame Projekte weitergeführt.
LFKdt Ing. Kögl begrüßte, stellte kurz die Besonderheiten sowie aktuellen Themen des Landesfeuerwehrverbandes Burgenland vor. Er strich auch die Rolle der Feuerwehrschulen als Lehrmeinungs-Lieferanten und vor allem als Orte qualifizierter Ausbildung hin, deren gemeinsame Projekte von großem Nutzen für jeden einzelnen LFV seinen.


Sachgebietsleiter Ing. Tschabuschnig, Schulleiter in Kärnten, führte zielgerichtet wie immer durch das Programm, wobei folgende Schwerpunkte behandelt wurden:
Im Bericht des Sachgebietsleiters wurden die laufenden, die Ausbildung tangierenden Aktivitäten auf Bundesebene vorgestellt. So wurde die Finalisierungsschritte beim Aufbau des „Zentrum am Berg“ am Erzberg, als Trainingszentrum für Tunneleinsätze angesprochen, die Notwendigkeit verschiedener vorgeschlagener Kompetenzzentren erörtert, etc. etc.
Zum Ausbilderhandbuch „Ventilation“, welches 2018 in bundesweiten Arbeitsrunden von Heißausbildern erstellt und dessen Ergebnisse beim der letzten österreichischen Ausbildertreffen vorgestellt wurden, wurde nun auch eine Teilnehmer-Lernunterlage entwickelt, welche nun von dieser Arbeitsrunde zu finalisieren ist.


Die Konzeption der ÖBFV-Fachausbilderprüfung „Level II“, als nächster Schritt zur bereits eingeführten „Level I-Prüfung“, wurde von einer Arbeitsgruppe weitergearbeitet. Aktuelle Zielrichtung ist die Herbildung von Ausbildern, welche Ausbilderteams führen und mit ihnen Ausbildungsprojekte (Lehrgänge oder auch Unterrichtsthemen) erarbeiten können. Das Erarbeitungsergebnis wurde vorgestellt und beinhaltet (elektro)technische, (atom)physikalische, chemische, bau(stoff)kundliche etc. Prüfungsfelder ebenso wie Führungsmethodik und Führungsverhalten, Konfliktgesprächsführung, Projektmanagement, Pädagogik und Andragogik = Erwachsenenbildung. Die nächsten konkreten Überarbeitungen wurden eingeleitet.


Ein Statusbericht zur Weiterentwicklung einer gemeinsamen e-Learning-Plattform für die Österreichischen Feuerwehrschulen wurde gegeben. In gemeinsamer Arbeit mit spezialisierten Fachhochschulen und Anderen wurde bereits ein konkretes Projekt erarbeitet.  Eine Feuerwehrschule wird als Pilotversuch, noch heuer einen e-Learning-Gruppenkommandanten-Lehrgang - mit Anwesenheitspflicht beim Übungs- und Prüfungsteil – starten. Alle anderen Feuerwehrschulen werden beobachtend dabei sein, danach die Schlussfolgerungen ziehen und ebenfalls Schritte setzen.
 

An von einer Arbeitsgruppe erarbeitete Konzeption und Spezifikation einer Feuerwehrausbildungs-Datenbank „Österreich“ wurde vorgestellt. Aufbauend auf den zu aktualisierenden Kompetenzkatalog (Beschreibung der im Feuerwehrwesen notwendigen Kompetenzen in den drei Tiefen: Wissen, Können, Kompetenz), die Kompetenzprofile (Zusammenfassung aller für eine Rolle = Funktion nötigen Kompetenzniveaus) sollen einerseits die Ziele von Lehrgängen der einzelnen Landesfeuerwehrschulen etc. beschrieben werden. Andererseits soll die Berücksichtigung der Feuerwehrausbildungen im österreichischen Qualitätsrahmen (NQR) durch Zuordnung von ECTS-Punkten zu einzelnen Ausbildungsschritten erreicht werden. Last not least sollen jedem Feuerwehrmitglied zugängige Verlinkungen zu bereits existierenden Lehr- und Lernmaterialien betreffend die jeweiligen Themenfelder erfolgen.
Im Zuge des Rahmenprogrammes führte Schulleiter OBR Mag. Bader den Gästen die Stadt Eisenstadt und Umgebung von ihrer besten Seite vor.

 
Autor: Ing. Mag. Josef Bader
 
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