Der  Landesfeuerwehrverband Burgenland beschreitet in der Ausbildung seiner Mitglieder und in der internen Kommunikation neue Wege.
 
Ausbildern  und  Feuerwehrmitgliedern steht  eine interessante Zeit ins Haus. Wir können neue gemeinsame Lernwege gehen, voneinander lernen und uns noch effizienter für den Dienst am Nächsten vorbereiten,“ bringt es Landesschulleiter OBR Mag. Josef Bader auf den Punkt. Gerade der Schulbetrieb war von den COVID-19-Einschränkungen besonders betroffen. Sowohl der Landesschulleiter als auch der Leiter der Projektsteuergruppe des Landesfeuerwehrverbandes, BR DI Christian Faymann, sehen viele Chancen, die sich den burgenländischen Feuerwehrmitgliedern nun auftun.
 
Schulstop Mitte März
Die derzeitige Situation rund um das Thema COVID-19 stellt den Landesfeuerwehrverband Burgenland in der internen Arbeit, der Kommunikation und in der Verbandsausbildung vor neue Herausfor- derungen. Der Betrieb der Landesfeuerwehrschule wurde Mitte März in Abstimmung mit allen österreichischen Feuerwehrschulen eingestellt. Damit wurden von März bis zur Jahresmitte 81 Lehrveranstaltungen mit 2.218 angemeldeten Teilnehmern und zusätzlichen 357 Teilnehmern in Wartelisten abgesagt. Von Jänner bis März haben trotzdem noch 1.780 Feuerwehrmitglieder an 49 Lehrveranstaltungen teilgenommen.
Die Ausbildung auf örtlicher und überörtlicher Ebene wurde ebenso eingestellt und wird zurzeit wieder Schritt für Schritt hochgefahren. Die eingeschränkte Öffnung der Landesfeuerwehrschule ist ab August geplant.
 
Projektsteuergruppe macht Krise zur Chance
Die Projektsteuergruppe des Landesfeuerwehrverbandes hat diese Ausgangssituation zum Anlass genommen, um die weitere Vorgehensweise auszuarbeiten und umzusetzen. Zusätzlich wurde in mehreren Terminen auf österreichweiter Ebene eine Abstimmung durchgeführt. Um mögliche Folgen für das 2. Halbjahr 2020 aber auch für 2021 abzustecken, wurde analysiert, welche Teilnehmer von den Absagen betroffen waren. Vor allem waren die Lehrgänge der Truppmann 2- Ausbildung („Technik 1“, „Branddienst“, „Funk“) und der Truppführer-Ausbildung („Atemschutz 1+2“ sowie die, wegen der mit Jänner eingeführten Lehrgangszu- sammenlegungen von vielen Feuerwehr- leuten nachzuholen „Atemschutz 2“ und „Schadstoff 1 Bezirk“) betroffen. Viele Absagen gab es auch für den „Technik 2“- und „Ausbildung in der Feuerwehr“-Lehrgang. Die Absage der geplanten Abendveranstaltungen zum neuen Feuerwehrgesetz mit 730 Teilnehmern waren die zahlenmäßig stärksten.
 
Speziell im Bereich der Ausbildung erfolgte ein einheitlicher Schulterschluss, um die vorhandenen Synergien gemeinschaftlich zu gestalten und zu nutzen. Die notwendigen Besprechungstermine der Referate und Sachgebiete fanden der Verordnung entsprechend ab dem 15. März nicht mehr statt. Stattdessen wurden die Termine wo möglich in Form von Online-Besprechungen jedoch wieder aufgenommen. Gemeinsam wurde in mehreren Abstimmungsrunden innerhalb der Projektsteuergruppe ein Konzept ausgearbeitet, welches am 6. Mai im Landesfeuerwehrrat präsentiert wurde. Erfreulicherweise wurde der vorgestellte Umsetzungsplan einstimmig beschlossen. Gleichzeitig wurde zudem beschlossen, die im Frühjahr bereits fix aber auch die in Wartelisten angemeldeten Feuerwehrmitglieder bevorzugt zu behandeln. Zusätzlich soll im Herbst 2020 der Schwerpunkt auf der Truppmann- und Truppführer-Ausbildung liegen. Dadurch wird die Ausbildung von Neuzugängen nicht gleich beim Überstieg in den Aktivdienst gebremst. Da die Funktions-Neubesetzungen nach der Wahl 2021 wahrscheinlich auch oftmals Zugskommandanten, Gerätemeister und Verwalter betreffen werden, sind diese Lehrgänge vorerst für 2021 vorgemerkt. Ebenso wurde beschlossen, die Truppmann 1-Ausbildung in der Feuerwehrjugend, in den Feuerwehren und Bezirken wieder aufzunehmen.
 
Neues Lehrgangs-Modell mit drei Lehrgangstypen
Das zukünftige Schulungskonzept sieht drei Lehrgangstypen für die Aus- und Weiterbildung vor. Neben den klassischen Präsenzlehrgängen (wie bisher) werden reine eLearning-Lehrgänge und eine Kombination dieser beiden angeboten.
Die Vorteile der neuen Lehrgangstypen liegen auf der Hand: Die Zeit an der Feuerwehrschule wird verkürzt, weniger Fahrten sind notwendig, für das Lernen kann ein individueller Zeitraum gewählt werden.
Mit dieser Vorgangsweise wird aber auch
– und das zumindest bis zur Jahresmitte 2021 – die zulässige Kapazität der Landesfeuerwehrschule besser genutzt. Die derzeitigen Öffnungsregelungen der Bundesregierung (COVID-19-Lockerungsverordnung, Stand Mitte Mai 2020) sieht nämlich vor, dass in den Lehrsälen und Schulungsräumen die Abstandspflicht eingehalten wird und damit natürlich weniger Personen an den Veranstaltungen teilnehmen können. Die Problematik der Ansammlung einer größeren Anzahl an Personen in den Bewegungszonen wie Gängen, Pausenräumen, Kantine, u. Ä. kann dadurch ebenso besser und sicherer gestaltet werden.

• Präsenz-Lehrgänge (p): Das sind Lehr- gänge im bisherigen Format, bei wel- chem sämtliche Unterrichte – Theorieunterricht und praktische Übungen – direkt an  der Landesfeuerwehrschule stattfinden.
Beinahe alle Lehrgänge, wo es neben dem Vermitteln von Kenntnissen vor allem um das Eintrainieren von Fertigkeiten geht, also zum Beispiel Atem- schutz, Maschinist, Gerätewart etc. wer- den auch weiterhin im Format (p) an- geboten. Etliche davon werden aber auch im Format (pe) entwickelt.

 
• eLearning-Lehrgänge (e): Das sind
Lehrgänge oder eventuell auch nur spezielle Ausbildungsthemen im eLear- ning-Format, bei welchen ausschließlich Kenntnisse vermittelt werden, welche auch zu Hause erlernt werden können. So sollen unter anderem Themenberei- che wie Photovoltaik, Alternativantriebe, Innenangriff, Brandverlauf etc. in die- sem Format (e) angeboten werden.
Als Pilotprojekt sollen noch im Sommer als Ersatz für die abgesagten Schulungen zum neuen Feuerwehrgesetz diesbezüg- liche Webinare angeboten werden.

 
• Präsenz-Lehrgang  mit  eLearning-Anteil (pe): Eine Kombination dieser beiden Formen soll auch die Vorteile beider Varianten  beinhalten.
Derzeit wird als Pilotprojekt der „Tech- nik 1 (pe)-Lehrgang“ entwickelt, welcher zuerst die Theorieeinheiten in Form von Webinaren und eLernstrecken zur
Verfügung stellt. Der anschließende Praxisteil findet dann wieder an der Landesfeuerwehrschule statt. Die eLern- strecken und der eintägige Präsenzteil werden noch im Sommer getestet und anschließend dem Regelbetrieb zuge- führt.
Im Herbst sollen dann der „Brand- dienst/Schadstoff (pe)-Lehrgang“ und der „Ausbildung in der Feuerwehr (pe)- Lehrgang“ eingeführt werden. Danach werden laufend weitere Lehrgänge ent- wickelt werden.
 
Vorbereitungen für erste „neue“ Lehrgänge laufen auf Hochtouren
Kurz nach Beginn der COVID-19-Ein- schränkungen starteten die Vorbereitungen. Videokonferenz-Tools und digitale Werkzeuge für eine vernetzte Zusammen- arbeit waren mit den Microsoft-Produkten „Sharepoint“, „Teams“ bzw. „Office 365“, die der Bundesfeuerwehrverband bereits seit einigen Jahren allen Feuerwehren kostenlos zur Verfügung stellt, vorhanden. Die Entwicklung neuer eLearning-Ausbildungs-Produkte wurde mit Vehemenz vorangetrieben. Dadurch wurde der seit langem immer wieder herangetragene Wunsch bearbeitet, nämlich alternative Möglichkeiten des Lehrgangsbesuches und der Fortbildung anzubieten. Dies soll vor allem die tatsächliche Anwesenheitsdauer an der Landesfeuerwehrschule auf ein Minimum reduzieren und Fahrkilometer sowie Urlaubszeit sparen helfen. Die neuen technischen Möglichkeiten des Homelearning sollten aber genutzt werden.
Parallel dazu wurde in Zusammenarbeit von Landesfeuerwehrschule, Sachgebiet 1.1 und Referat 12 ein eLearning-Gesamtkonzept entwickelt, welches wie erwähnt am 6. Mai im Landesfeuerwehrrat angenommen wurde. Grundsätzlich soll generell ein eLearning-Angebot für möglichst viele Aus- und Fortbildungsbereiche entwickelt werden.
Als Grundlage dafür wurde eine Lernplattform entwickelt, die unter www.lms-lfvbgld.at erreichbar ist. Diese Plattform wurde auch gleich herangezogen, um die Ausbilder der Landesfeuerwehrschule in diese neue Ausbildungsthematik in den vergangenen Wochen einzuarbeiten.
Die Ausbilder der Landesfeuerwehrschule haben für die Handhabung und die Verwendung der Lernplattform in drei Modulen die erforderlichen Kompetenzen erworben und bereits die ersten eLearning-Module erzeugt und generiert.
Die Ausweitung dieser Kenntnisse und Fertigkeiten auch auf andere Ausbilderkreise auf Landes- und Bezirksebene ist im Gange.
 
Langsames Hochfahren der Landesfeuerwehrschule
Noch im Sommer werden die ersten Pilotlehrgänge angeboten und ein entsprechend adaptiertes Lehrgangsprogramm zur Verfügung stehen. Der eLearning-Pilotbetrieb wird ab Juli und der Präsenz-Schulungsbetrieb an der Landesfeuerwehrschule im August gestartet. Das bereits versendete Herbst/Winter- Programm wird nach den bereits erwähnten Gesichtspunkten abgeändert und demnächst versendet. Da die Vorgaben der Bundesregierung aktuell langfristig schwer planbar sind, wird zunächst nur ein erster Teil veröffentlicht, um Anmeldungen in der ersten Phase nur bis Ende Oktober zu ermöglichen. So ist sichergestellt, dass man auf Änderungen und neue gesetzliche Vorgaben rasch reagieren kann, ohne den gesamten Lehrgangsplan komplett verwerfen zu müssen.
Online lernen ist derzeit aktuell wie nie
Einfach von zu Hause aus lernen ist jedoch nur ein Vorteil von eLearning. Vielleicht ist es jedem Einzelnen auch wichtig, das Lerntempo selbst bestimmen zu können. Oder es braucht verschiedene Impulse, wie Videos und eBooks, um die „grauen Zellen“ wieder in Schwung zu bringen. Manche wiederum arbeiten lieber spielerisch z. B. über Rätsel, um sich komplexe Themen zu merken. Was auch immer Sie zum Erreichen Ihres Lernerfolgs und Kompetenzerwerbes benötigen, die Ausbilder der Landesfeuerwehrschule werden die Mitglieder auch weiterhin unterstützen und begleiten – zukünftig jeden Einzelnen mit verschiedenen Methoden und das sowohl online als auch offline.
 
So sollen die neuen Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule funktionieren:
Für Lehrgänge der Type (pe) ist geplant, dass die Feuerwehrkommanden die Anmeldungen wie bisher in syBOS durchführen. Den Teilnehmern wird nach der Anmeldung ein Zugangscode zugeschickt. Ein zeitlicher Rahmen ist für die E-Teile und den zugehörigen Präsenzlehrgangsteil vorgegeben. Ein zeitlich angekündigtes Webinar soll dann der Einführung und Klärung offener organisatorischer Fragen dienen. Danach können und sollen die Teilnehmer selbstbestimmt und selbstständig die einzelnen Lernstrecken von zu Hause aus durcharbeiten. Präsentationen, Texte, vertiefende Videos, Anwendungsbeispiele etc. sollen ein immer tieferes Einarbeiten ermöglichen. Kontrollfragen am Ende jeder Lernstrecke ermöglichen und schalten jeweils das nächste Thema frei. Die Lehrgangsbetreuer haben laufend Übersicht über die Lernaktivitäten der Teilnehmer. Fragen  an die Lehrgangsbetreuer können in einem Chatroom gestellt werden, welche je nach Veranstaltung unterschiedlich rasch beantwortet werden. Zusätzlich wird es zu fixen Zeiten ein (oder mehrere) Webinar geben, wo offene Fragen interaktiv geklärt werden können. Am Ende des eTeils wird es für die Teilnehmer, welche vom Lehrgangsbetreuer aufgrund ihres bisherigen Lernerfolgs zugelassen werden, ein abschließendes Webinar geben. Hier werden unter anderem die Inhalte wiederholt und die Regeln für den Besuch der Landesfeuerwehrschule wie Parken, Nächtigen, Hausordnung etc. durchgegangen. Danach erfolgt auch die Übermittlung der Einladung zum Präsenz-Lehrgangsteil.
Lehrgänge der Type (e) werden ähnlich verlaufen. Nach Webinaren und Selbstlern-Strecken sowie einer abschließenden ePrüfung wird auch dafür ein Zertifikat/ Zeugnis übermittelt und der absolvierte Lehrgang in syBOS eingetragen.
 
Feuerwehr ist Handwerk!
Die Praxiseinheiten werden auch zukünftig an der Landesfeuerwehrschule sowie auf der örtlichen und überörtlichen Ebene durchgeführt. Aufgrund der Umgestaltung der Lehrpläne werden die Festigungseinheiten jedoch um einiges intensiver werden. Sichergestellt ist auch, dass der Kompetenzerwerb der reinen Präsenzlehrgänge mit den neuen Kombinationslehrgängen gleichgestellt ist, d. h. das Lernziel wird in beiden Formen gleichwertig erreicht.
Die Landesfeuerwehrschule Burgenland schlägt damit ein neues Kapitel in ihrer Geschichte auf. Das lebenslange Lernen wird durch diese Vorgangsweise um eine weitere Facette erweitert. Unabhängig von Ort und Zeit können Teile von Lehrgängen virtuell besucht werden. Eine Internetverbindung und ein Smartphone reichen dafür völlig aus. Virtuelle Kursräume schaffen zudem noch zusätzlich die Möglichkeit, an einem Fachvortrag, einem kurzen Input oder einfach an einer Diskussion teilnehmen zu können. In den unterschiedlichen Kombinationsformen dieser Elemente stehen völlig neue Wege zum Kompetenzerwerb zur Verfügung. Die Projektbeteiligten sehen hier viele Möglichkeiten von eLearning als Ergänzung zur Präsenzlehre. Jeder Ausbilder muss sich daher zukünftig überlegen, was am besten zum Inhalt seines Lehrganges passt.
Tatsache ist daher, dass die Ausbildung in der Feuerwehr künftig individueller gestaltet werden kann.
Wahrscheinlich wird es den klassischen Vortrag, bei der der Ausbilder 90 Minuten lang einen Monolog hält, nicht mehr lange geben. Die Rolle zwischen dem Ausbilder und den Lernenden wird sich verändern. Ausbilder und Lernende im Feuerwehrwesen müssen aber erst lernen, damit gut umzugehen – und das wird eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Auch wenn der Hype um diese Lernmöglichkeiten seit dem Beginn der COVID-19-Krise enorm ist und wahrscheinlich auch wieder rückläufig werden wird – sie werden dennoch die Ausbildung der Feuerwehrleute von Morgen verändern. Die Personen der Generationen Y und Z, die ab 1980-Geborenen, haben bereits vielfältige Erfahrung mit eLearning-Angeboten. Zudem gefällt ihnen die bisherige Art des Unterrichts an den Bildungseinrichtungen immer weniger – dies belegen in der Zwischenzeit immer mehr Studien.
 
Folgen von eLearning für das Ausbildungspersonal
Als beachtliche Folgen fürs Ausbildungspersonal ist zum einen die bereits erfolgte Fortbildung der Ausbilder in Bezug auf fachliche eLearning-Kompetenz zu nennen. Andererseits müssen die Ausbilder der Landesfeuerwehrschule künftig als Leiter, Betreuer und Pfleger der in der Regel abendlichen eMeetings (eClass- rooms) mit den Teilnehmern ein neues persönliches Aufgabenprofil erfüllen. Dies bringt neue Herausforderungen an die einzelnen Ausbilder aber auch an die Landesfeuerwehrschule in organisatorischer und zeitlicher Hinsicht, welche es noch zu lösen gilt.
Zukunft gestalten,statt Gegenwart verwalten!
 
Der Weg ist jedoch vorgezeichnet. Für die Online-Kommunikation wird bereits das Tool „Teams“ der Firma Microsoft zum Einsatz gebracht. Die offenen Projekte und vor allem die erarbeiteten Zukunftsthemen der letzten beiden Informationslehrgänge für Höhere Feuerwehrführer werden wieder aufgegriffen und weitergeführt.
Die Feuerwehr hat mit diesen Entwicklungen wieder einmal mehr bewiesen, dass sie Ausnahmesituationen als Chance für Anpassung und Veränderung sieht. Auf die Ereignisse wurde rasch und gut strukturiert reagiert. Letztendlich wurden in den vergangenen Wochen wesentliche und umfassende Veränderungen in die Wege geleitet. Kurz- und mittelfristig gesehen kann davon ausgegangen werden, dass die Aus- und Weiterbildung sowie die Verbandsarbeit wieder auf stabilen Beinen stehen.
 
von  BR DI Christian Faymann, MA und OBR Mag. Josef Bader, Landesfeuerwehrschule Burgenland
 
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