„Schutz unserer Feuerwehrleute hat oberste Priorität“ - 
Adaptierte Richtlinien sollen größtmögliche Sicherheit gewährleisten
Im Zuge der Coronakrise wurden auch die Einsatzvorgaben und Richtlinien für die Burgenländischen Feuerwehren angepasst. Für Landesfeuerwehrreferent, Landesrat Heinrich Dorner ein notweniger Schritt:
 
„Der Schutz und die Gesundheit unserer Feuerwehrleute hat für mich oberste Priorität. Denn nur dadurch ist auch die volle Einsatzfähigkeit der Feuerwehr gegeben“. Dass auf die Feuerwehren zu 100 Prozent Verlass ist, habe erst am Wochenende der Großbrand im Nationalpark Illmitz gezeigt. „Bis zu 70 Feuerwehrleute haben über 24 Stunden unter schwierigen Bedingungen erfolgreich die Ausbreitung des Brandes bekämpft. Vielen Dank für diesen tollen Einsatz“, so der Landesrat. 
 
Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl betont: „In Zeiten dieser Krise ist die Gesundheit aller Feuerwehrmitglieder ein sehr wichtiges Thema. Nur mit gesunden Feuerwehrmitgliedern kann die EINSATZBEREITSCHAFT landesweit aufrechterhalten werden. Seit einigen Tagen haben unsere Experten im LFV Bgld dieses Thema aufgearbeitet und ein umfangreiches Maßnahmenpaket für
unsere Feuerwehren zusammengestellt. Dank gilt diesen Fachleuten und allen Bgld. Feuerwehrkräften für ihren Einsatz rund um die Uhr!“
 
Die Einsatzmaßnahmen im Umgang mit der „Corona-Virus-Pandemie 2020“ beinhalten eine Reihe von Punkten, die für die Sicherheit der Mitgliederder Feuerwehr unerlässlich sind. Dazu gehört, dass das Betreten des Feuerwehrhauses grundsätzlich zu unterlassen ist – außer durch Mitglieder der Aktivmannschaft zum Ausrücken zu einem Einsatz oder zur Durchführung unaufschiebbarer Tätigkeiten. Ferner darf das Feuerwehrhaus nur durch eine unmittelbar notwendige Anzahl an Personen betreten werden. Personen, die Risikogruppen angehören, dürfen das Feuerwehr-Haus nicht betreten. Das gilt auch für aktive Feuerwehr-Mitglieder ab 65 Jahren, die generell nicht mehr zu Einsätzen ausrücken dürfen.
 
Um bei Einsätzen nicht die gesamte Mannschaft einsetzen zu müssen, ist eine Gruppeneinteilung bzw. ein Dienstplan zu erstellen. Zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft ist besonderes Augenmerk darauf zu legen, nicht alle verfügbaren Funktionsträger (Einsatzleiter, Atemschutz-Träger, Maschinisten, usw.) gleichzeitig zum Einsatz zu bringen, um somit einen möglichen vollständigen Ausfall der Feuerwehr zu vermeiden.
 
Bei Einsätzen sind Einwegschutzhandschuhe und MNS-Maske od. Feuerschutzhaube zu tragen und es ist nur mit dem einsatztaktisch zwingenderforderlichen Einsatzpersonal vorzugehen. Zusätzlich ist das Helmvisier immer zu verwenden. Einwegschutzhandschuhe sind am Einsatzort in Behältnisse abzulegen und anschließend fachgerecht zu entsorgen. MNS-Maske od. Feuerschutzhaube werden erst beim Verlassen des Feuerwehr-Hauses abgenommen. Wichtig ist vor allem die eigene Hygiene: Oftmaliges Händewaschen, mit anschließender Desinfektion und Hautpflege, senkt die Ansteckungsgefahr um ein Vielfaches.
 
Neben dem Schutz der Feuerwehrleute sei auch die Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen äußerst wichtig, so Dorner, und betonte. „Die Kooperation funktioniert sehr gut und ist von hoher Professionalität getragen. Zusammenhalt und Solidarität in allen Lebensbereichen – nur so können wir diese Krise bestmöglich bewältigen.“
 
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Quelle: Lamdesmedienservice Burgenland
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