303 Funker mit Bronze & Silber ausgezeichnet

Über 300 Florianis stellten sich am 23. November dem 43. Landesfeuerwehrleistungsbewerb um das Funkleistungsabzeichen in Bronze bzw. dem 34. Landesfeuerwehrleistungsbewerb um das Funkleistungsabzeichen in Silber.

Wenns drauf an kommt, wissen sie, was zu tun ist. Das bewiesen über 300 Feuerwehr-Funker beim Landesfeuerwehrleistungsbewerb um das Funkleistungsabzeichen in Bronze und Silber, der am 23. November im Landesfeuerwehrkommando Burgenland stattfand. Bei der abschließenden Siegerehrung konnten Landeskommandant LBD Ing. Alois Kögl und Bewerbsleiter HBI Ing. Michael Hauser 303 erfolgreichen Bewerbern – so vielen wie noch nie – gratulieren und 164 von ihnen das Funkleistungsabzeichen in Bronze, 139 von ihnen das Funkleistungsabzeichen in Silber anstecken.
 

Funkleistungsbewerb nach neuen Vorschriften

Nach dem flächendeckenden Ausbau des bundesweiten digitalen Bündelfunknetzes stellten auch die burgenländischen Feuerwehren ihr seit Jahrzehnten verwendetes analoges Funksystem ab Oktober 2016 auf das Digitalfunknetzt BOS-Austria (verschlüsseltes Funksystem für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) um. Im Rahmen der vom Land Burgenland unterstützten Ankaufsaktionen wurden an die burgenländischen Feuerwehren bis 31. Oktober 2019 rund 3.100 digitale Fixfunkstationen für die Feuerwehrhäuser bzw. digitale Mobil- und Handfunkgeräte für die Einsatzfahrzeuge ausgegeben. Damit ist eine typenreine Ausstattung der burgenländischen Feuerwehren mit digitalen Funkgeräten gewährleistet.

Um allen Feuerwehrfunkern Gelegenheit zu geben, ihren Ausbildungsstand unter Beweis zu stellen bzw. sie anzuregen, ihre Kenntnisse zu erweitern, werden österreichweit Funkleistungsbewerbe veranstaltet. Beim Funkleistungsbewerb wird vor allem auf die Bedienung der neuen digitalen Mobil- und Handfunkgeräte Wert gelegt wird.
 

164 Feuerwehrmitglieder erwarben das Funkleistungsabzeichen in Bronze

Die Bewerber und Bewerberinnen mussten beim Landesfeuerwehrleistungsbewerb um das Funkleistungsabzeichen in Bronze die folgenden Prüfungsstationen durchlaufen und dabei ihr theoretisches Wissen und praktisches Können unter Beweis stellen:

- Gerätekunde:  Praktisches Arbeiten mit dem Mobilfunkgeräte MTM5400 und dem Handfunkgerät MTP3550

- Bedienung der Sirenensteuerendstelle: Auslösung verschiedenster Alarme und Störungsbehebung bei den in den bgld. Feuerwehrhäusern installierten Sirenensteuerendstellen

- Einsatzablauf: Vorgegebene Funkgespräche (Ausrückmeldung, Nachalarmierung von Feuerwehren, Lagemeldungen, Einrückmeldung) gemäß Dienstanweisung des Landesfeuerwehrverbandes abwickeln

- Fragen und Buchstabieren: Verschiedenste Fragen zum Thema „Feuerwehrfunk“ beantworten und Wörter gemäß österreichischem Buchstabieralphabet richtig buchstabieren.

22 Bewerber und Bewerberinnen erreichten beim Bewerb um das Funkleistungsabzeichen in Bronze die Maximalpunkteanzahl von 300 Punkten. Der Landessieger wurde daher aufgrund der „schnelleren Zeit“ ermittelt.

Als Landessieger wurde BM Andre Zsivkovits aus Stinatz mit 300 Punkten geehrt. Die Ränge zwei bzw. drei belegten FM Niklas Pratscher aus Podogoria und FM Sebastian Nährer aus St. Georgen.


139 Feuerwehrmitglieder bestanden die selektive Prüfung um das Leistungsabzeichen in Silber

Beim Bewerb in Silber müssen die Bewerber ebenfalls die vier Stationen Gerätekunde, Arbeiten mit der SSES, Einsatzablauf, sowie Fragen und Buchstabieren absolvieren. Allerdings sind gegenüber Bronze die einzelnen Aufgaben vielfältiger sowie insgesamt mehr Fragen zu beantworten bzw. Wörter zu buchstabieren.

Nach 11-stündigem Bewerb stand LM Florian Ascher aus Moschendorf mit der Maximalpunktezahl von 350 Punkten als Landessieger fest. So wie beim Bewerb um das Funkleistungsabzeichen in Bronze erfolgte die weitere Reihung nach der „schnelleren Zeit“. FM Raphael Ehrenhöfer aus Jabing und FM Michael Trenker aus Kroatisch Geresdorf sicherten sich die Ränge zwei bzw. drei. Weitere 17 Feuerwehrmitglieder erreichten ebenfalls 350 Punkte.


Siegerehrung und Überreichung der Leistungsabzeichen

Landeshauptmann-Stellvertreter Feuerwehrreferent Johann Tschürtz, Landesrat Mag. Heinrich Dorner und Landesfeuerwehrkommandant LBD Ing. Alois Kögl würdigten in ihren Ansprachen die ausgezeichneten Leistungen der BewerbsteilnehmerInnen. Stellvertretend für die 303 Feuerwehrmitglieder überreichten Sie den jeweils 20 Erstplatzierten in den Kategorien Bronze bzw. Silber die Leistungsabzeichen und Urkunden. Bewerbsleiter HBI Ing. Michael Hauser bedankte bei den rd. 45 Bewertern sowie den zuständigen Mitarbeitern der Geschäftsstelle des LFV Burgenland für die gute Zusammenarbeit und die reibungslose Durchführung des Bewerbes – aufgrund der enormen Teilnehmerzahl eine wirklich erwähnenswerte Leistung!

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